Fauréana 2018

 

Monsieur Fauré? Für mich, eine ganz besondere Kraftquelle unserer Menschheit. Fürwahr, ebenso ein lebender Zeitzeuge der rasch aufeinanderfolgenden, lebensbedrohlichen Ereignisse in der 2ten Hälfte des 19. Jahrhundert’s. Während sich das Unheil verkündende ‘Fin de Siècle’ unerbittlich seinen lüsternen Weg zur Urkastastrophe des 20sten Jahrhundert’s bahnt, verliert sich das kulturschaffende Volk im übermenschlichen Wagnertum & ertränkt sich lustvoll in den Amethystenbechern absinthischen Jugendstil’s…

In dieser Zeit wächst aus einem schlichten Samenkorn, irgendwo in den französischen Pyrenäen, ein Wesen heran. Ein Wesen, was nie ganz verstehen wird, wie die Göttlichkeit sich allein in dessen beiden Vornamen verwirklicht hat. Ein Wesen, welche’s aus der zurückgenommenen Bescheidenheit & Demut des Leben’s & vor Gott zeitleben’s seine größte Schaffenskraft schöpfte. Den kindlichen Instinkten & einer blinden Amme folgend, war das Harmonium sein erste’s Klangmittel. Ein Wesen, was den göttlichen Auftrag erhielt, seine längst dem lähmenden Wahnsinn verfallenen Mitmenschen, mit zauberisch-fließender Musik zu trösten. Ein Wesen, was an einem kleinen, unscheinbaren Pariser Institut für Kirchenmusik & Gesang zur lebenslangen Reife & Vollkommenheit des Geiste’s, der Muse & des Herzen’s fand & mit schier übermenschlicher Geduld & innerer Ausgeglichenheit seinen ganz individuellen & glanzvollen Weg in der Musikgeschichte der Welt beschritt: Gabriel Urbain Fauré.

Dem genauso göttlichen Zufall & nichtzuletzt dem Ehepaar Cebulla sei’s von Herzen gedankt, daß Nageeb nunmehr einem weiteren großen Freund die pianistische Hand geben darf.  Die recht intim anmutende, dabei so menschliche Atmosphäre im Salon der ‘Kunstwerkstatt am Hellweg’ paßte bei meinem ersten Konzertbesuch so, wie Fauré nur zum Klavier. Ich bin sehr glücklich, Euch alle zum 1sten & hoffentlich nicht letzten Konzertwochenende meiner geplanten ‘Fauréana’ nach Bochum einladen zu dürfen!

Wem nur die Nocturne’s eine’s gewissen ‘Chopin’ ein Begriff sind, dem lege ich die 12 Nocturne’s eine’s Gabriel Fauré allerwärmsten’s an’s Herz & sonst nirgendwohin! Jede’s Nocturne bietet einen tiefen Einblick seine’s Seelenzustand’s in den verschiedenen Phasen seiner musikalischen Erlebniswelt, an welchem er seine Widmungsträger bewußt teilhaben läßt – ein klangsinnliche’s Kaleidoskop als Menschenbildnis. Die Reise beginnt mit den ersten, noch fast jungfräulich-zarten Nachtstücken & reicht über das gleichsam glutvoll-dämmernde 7te Nocturne aus der Jahrhundertwende, bis hin zum 12. & letzten Nachtgewächs, aus dem schillernden Zaubergarten des alten, ermatteten, ertaubten, erblindeten, aber dabei immer verliebteren Jüngling’s. Euren Reiseleiter Nageeb hat er schon längst mit diesem schwärmerischen Gefühl berauscht, er möchte es mit euch teilen! Laßt es euch nicht entgehen!

 

 

Gabriel Fauré

(1843 – 1924)

12 Nocturne’s pour le Piano (1875 – 1921)

Freitag, 18. Mai, 19.30h & Sonntag, 20. Mai 2018, 16h

Kunstwerkstatt am Hellweg, Wattenscheider Hellweg 9, 44867 Bochum

 

 

Préambule

 

3 Nocturne’s op. 334iéme Nocturne, op. 365iéme Nocturne, op. 37 6iéme Nocturne, op. 63.

 

****

 

7iéme Nocturne, op. 748iéme Nocturne, op. 979iéme Nocturne, op. 9910iéme Nocturne, op. 104/111íeme Nocturne, op. 10712iéme Nocturne, op. 119.

 

 

 

 

13 Barcarolle’s pour le Piano (1880 – 1921)

Freitag, 09. August, 19.30h & Sonntag, 11. August 2019, 16h

Kunstwerkstatt am Hellweg, Wattenscheider Hellweg 9, 44867 Bochum

 

Préambule

 

1ière Barcarolle, op. 26.   2ième Barcarolle, op. 41.

3ième Barcarolle, op. 42.       4ième Barcarolle, op. 44.

5ième Barcarolle, op. 66.                         6ième Barcarolle, op. 70

 

 

****

 

7ième Barcarolle, op. 90.      8ième Barcarolle, op. 96.

9ième Barcarolle, op. 101.

10iéme Barcarolle, op. 104, No. 2. 11iéme Barcarolle, op. 105.

12iéme Barcarolle, op. 106.   13iéme Barcarolle, op. 116