{"id":1203,"date":"2016-05-07T11:12:15","date_gmt":"2016-05-07T11:12:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nageebgardizi.com\/website\/?page_id=1203"},"modified":"2016-09-19T09:55:41","modified_gmt":"2016-09-19T09:55:41","slug":"faures-mathilde","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.nageebgardizi.com\/website\/?page_id=1203","title":{"rendered":"Faur\u00e9&#8217;s Mathilde"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.nageebgardizi.com\/website\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1235\" src=\"http:\/\/www.nageebgardizi.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Faure_Poster_DRUCK_300dpi-214x300.jpg\" alt=\"faure_poster_druck_300dpi\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.nageebgardizi.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Faure_Poster_DRUCK_300dpi-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.nageebgardizi.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Faure_Poster_DRUCK_300dpi-768x1078.jpg 768w, https:\/\/www.nageebgardizi.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Faure_Poster_DRUCK_300dpi-729x1024.jpg 729w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gabriel Faur\u00e9 in der Villa Wesendonck &#8211; ein musikalisches Gedankenspiel<\/p>\n<p>Jaja, diesmal kein nervt\u00f6tender Wagner&#8230; Nageeb ist&#8217;s leid, da\u00df die ganze Welt nur auf beide schimpft. Jeder tr\u00e4gt seine Isolde &amp; seinen Tristan, wie ein ehernes Kreuz mit sich &#8211; dar\u00fcber braucht nicht mehr gesprochen zu werden. Minna hat viel ertragen, sehr viel. Mathilde konnte umwandeln und neu komponieren, ein gro\u00dfes Plus an St\u00e4rke. Richard, der ewige Eremit, konnte nur gesunden, indem er T\u00f6ne setzte, andernfalls bl\u00fchten ihm zeitlebens \u00fcppigste Gesichtsrosen, von anderen Neurosen ganz zu schweigen. Alle drei sehnten sich nach ihrem pers\u00f6nlichen &#8218;Wahnfried&#8216; &amp; fanden ihn in ihrem inneren Asyl.<\/p>\n<p>Was w\u00e4re aber gewesen, wenn nicht der immer \u00e4lter werdende Richard, sondern der junggebliebene Gabriel Faur\u00e9 der Einladung Mathilde&#8217;s in so ein Asyl gefolgt w\u00e4re? M\u00fc\u00dfiges Gedankenspiel, ja&#8230;\u00a0 Mathilde&#8217;s Gedankenspiel jedoch war immer schon recht l\u00fcstern, fast morbid. Kein J\u00fcngling zu schade, sehenden Auge&#8217;s\u00a0 gemolken zu werden. Als Monsieur Faur\u00e9 schlie\u00dflich in der Villa Wesendonck am Fl\u00fcgel sitzt, bl\u00fcht das sanfte M\u00e4dchen Mathilde von Neuem auf. Kein einziger Gedanke mehr \u00fcber Gevatter Tod, kein sehnendes Wortspiel, nur noch milder Fr\u00fchling! Werden die beiden einander retten k\u00f6nnen? Mathilde&#8217;s zarte Finger tasten sich ganz nat\u00fcrlich &amp; behende \u00fcber die ausgeglichene Klangwelt dieses so erfrischenden J\u00fcnglings, w\u00e4hrend dieser sich immerfort an ihrer Sch\u00f6nheit in Wort &amp; Bild ergeht.<\/p>\n<p>Beide leben aneinander vorbei, schw\u00f6ren sich aber ewige Treue &#8211; \u00fcber Richard&#8217;s &#8218;Tristan&#8216; hinaus&#8230;<\/p>\n<p>Nageeb ist gro\u00dfer Fan von beiden. Er hat die beiden zwar nie kennengelernt, wird das Paar aber individuell zu Wort kommen lassen.<\/p>\n<p>Gabriel Faur\u00e9:<\/p>\n<p>Ballade op. 19 (1877-79)<\/p>\n<p>4i\u00e8me Barcarolle, op. 44 (1886),\u00a0 3i\u00e8me Impromptu, op. 34 (1882\/83), 7i\u00e8me Nocturne, op. 74 (1897\/98)<\/p>\n<p>9 Pr\u00e9ludes, op. 103 (1909\/10)<\/p>\n<p>Mathilde kommentiert in Reimform, immer zwischendurch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gabriel Faur\u00e9 in der Villa Wesendonck &#8211; ein musikalisches Gedankenspiel Jaja, diesmal kein nervt\u00f6tender Wagner&#8230; Nageeb ist&#8217;s leid, da\u00df die ganze Welt nur auf beide schimpft. Jeder tr\u00e4gt seine Isolde &amp; seinen Tristan, wie ein ehernes Kreuz mit sich &#8211; dar\u00fcber braucht nicht mehr gesprochen zu werden. Minna hat viel ertragen, sehr viel. 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