Concerti

 

 

Beethoveniana 2014/15

 

 

Scriabiniana 2015

 

 

 

Beethoven’s Finlandia

Sonntag, 16. August 2015, 19h

Nikolauskapelle, Straßburger Straße, 53332 Bornheim

 

Samstag, 29. August 2015, 20h

St. Aposteln (Aula), Neumarkt, 50667 Köln

 

Samstag, 03. Oktober 2015, 17h

Festwoche in Bergisch Gladbach – 25 Jahre Deutsche Einheit

Integratives Fest zum ‘Tag der Deutschen Einheit’

Rathaussaal Bensberg

 

Samstag, 20. Februar 2016, 19.30h

‘Mit 88 Tasten um die Welt’

Ein Konzert, zugunsten der Initiative ‘Flüchtlinge Willkommen in Düsseldorf’

Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7-9

Billet’s á 10€ via mail: kultur@fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf.de

https://fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf.de/aktuelles-und-presse

 

Schumann’s Fasching

Nageeb hat einen alten, neuen, seltsamen Freund gefunden: Robert Schumann im Karnevalskostüm. Sein geheimnisvoller Freund erzählt ihm & Euch spannende Schwänke aus schrägen Faschingsjahren in Leipzig & Wien.

Sonntag, 08. Mai 2016, 18h

Pauluskirche Krefeld, Moritzplatz

 

 

Nageeb, Bach, Brandenburg & Bensberg

J.S. Bach: Brandenburgisches Konzert No. 5

Nageeb bearbeitet diesmal das Cembalo concertato. ob er das schafft? Kommet & sehet:)

Bensberger Kammerorchester, Leitung: Kurt Neuheuser

Sonntag, 05. Juni 2016, 17h

Ratssaal Bensberg

Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bensberg

 

 

 

Ekkehard Drefke – eine Retrospektive

Diese Vernissage, mitsamt Ausstellung, ist dem künstlerischen Vermächtnis meines guten Freundes Ekkehard Drefke gewidmet. Eine Auswahl an prägnanten Bildern des jungen, mittleren und reifen Künstler’s wird in der Christuskirche in Brühl (Rheinland) ausgestellt. Im Rahmen dieser Veranstaltung habe ich die besondere Freude, Ekkehard’s großen Musikwunsch an mich zu realisieren: die Aufführung der riesenhaften ‘Passacaglia’ des wenig bekannten ukrainischen Komponisten Victor Kossenko. Lustigerweise ist Kossenko 1896 geboren, es wird also auch ein Geburtstagsständchen, zu dessen 120stem;-)

Also, lieber Ekkehard, endlich schaffen wir das mal. Du hörst doch von irgendwo da oben mit zu, oder?  Die Kunsthistorikerin Irina Wistoff wird zwischendruch spannendes & erhellendes zu Ekkehard & seinen Bildern erzählen.

 

Sonntag, 12. Juni, 12h, Christuskirche Brühl, Mayersweg 5, 50321 Brühl

Musik: Victor Kossenko – Passacaglia g-moll aus den ’11 Etüden in alten Tänzen, op. 19′ & Claude Debussy – Première Arabesque

 

 

Eine Nacht mit Shakespeare

William & Nageeb begegnen sich des Nachts, so muß das sein:) William wird immerhin 400! Anlaß genug, daß Nageeb ihn mit dessen eigener Poesie & wunderschöner Musik seines Zeitgenossen & Landsmann’s William Byrd am Cembalo feiert. Still gesellt sich dann auch ‘oure higthnisse, the goodd queene’, aka Königin Elisabeth I. von England, mit einem eigenen Gedicht dazu. Das wird ein Fest! Strömet in Scharen herbei, ihr Fußvolk!:)

 

Freitag, 24. Juni, 18-23h, Schloss Wahn, Burgallee 2, 51147 Köln

Karten unter: 0221/470 41 96

http://www.collmus.uni-koeln.de/index.php?id=108#c1679

 

 

 

Fauré in der Villa Wesendonck – Ein musikalisches Gedankenspiel

Gabriel Fauré & Mathilde Wesendonck – ja, Nageeb bringt diesmal zwei noch ungesehene Sterne der Romantik zusammen. Ob das gutgeht!? Kommt vorbei, es wird spannend!:)

 

Samstag, 27. August, 18.30h, Konzertsaal der Privaten Musikschule ‘Auftakt’, Weierstraße 4, 50354 Hürth

‘la bonne chanson’ – Fauré & das Albumblatt der Fräulein M.W.

 

Samstag, 08. Oktober, 20h, St. Aposteln Köln (Aula)

 

 

 

Schubertmarathon 2017

Oh ja, Nageeb rockt Schubert, ja Franz Schubert! Dabei ist der gute Franz ein alter Bekannter, wenngleich beider erster Begegnung doch etwas unglücklich verlief. Nun ist es aber soweit, Zeit zur Wiedergutmachung & Genugtuung. Nageeb hat viel von ihm erfahren & freut sich kindischst darauf, mit Franz auf bundesweite Tour zu gehen, um so einige Klavierhäuser mit dessen bester Musik vertraut zu machen.

Mein lieber Schubert, es war keine gute Idee, dich so lange zu verneinen, Nageeb gesteht seine Schuld – mögest du ihm vergeben. Er wird alles für dich geben, mögest du ihm beistehen.

Wer’s nicht fassen kann, solle sich selbst vom Unfassbaren überzeugen! Kommet herbeigeströmt!

 

21. Januar: Bechstein-Centrum Düsseldorf, Grünstraße 15, 40212 Düsseldorf

19. März:    Bechstein-Centrum Köln, Glockengasse 6, 50667 Köln

01. Oktober: Burg Namédy, Schloßstraße, 56626 Andernach

15. Oktober: Bechstein-Centrum Hamburg, Pumpen 8, 20095 Hamburg

 

Tageskarten im Vorverkauf über Jeremias Mameghani ramameghani@gmx.de, oder an der Abendkasse

 

Benefizkonzert II – ‘Mit 88 Tasten um die Welt’

Und wieder spielt Nageeb, zusammen mit anderen wunderbaren Musikern, zugunsten der Organisation ‘Flüchtlinge Willkommen in Düsseldorf’! Möge die Musik auch diesmal helfen.

 

11. Februar 2017, Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7-9, 40213 Düsseldorf, 19h

Karten unter: kultur@fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf

 

 

15. Februar 2017, 18h, Konzertreihe ‘Konzert um 6’, Amélie-Thyssen-Auditorium, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln

Eine ganz neue Reihe, der ich großen Erfolg wünsche! Nageeb spielt hier zusammen mit der koreanischen Violinistin Minhee Kim so einige rasante Sachen, u.a. von Pablo de Sarasate (schon klar, was…oder!? Fängt mit Carmen- an…) & Antonio Vitali’s Chaconne.

Karten an der Abendkasse

 

 

 

24. Juni 2017, 20h, Aulakonzert an St. Aposteln, Neumarkt, Köln

‘Concert sans Orchestre’ – Schumann’s Fiebersonaten

Wie ihr alle lest & hört, hat’s der Nageeb die mindesten’s nächsten 2 Jahre auf den Robert abgesehen. Und wahrlich, es ist eine ominöse Sache, gerade wenn’s um sowas, wie die ehrwürdige Sonate geht. Unser lieber Schumann ist nämlich nicht geneigt, uns nur Sonaten zu liefern, nein, er läßt uns teilhaben an seinem claraesken Fieber, an seinem Chiarina-Syndrom, an seinem akuten Henriettismus, welche’s um 1835/36 seinen emotionalen Höhepunkt in 3 Fiebersonaten findet – Legenden der Leidenschaft!

Wer gerade nicht versteht, worum’s geht, der muß einfach an dem Abend da sein! Henriette Voigt, die ‘göttliche Clara’ & der ehrenwerte Ignaz Moscheles werden das liebevolle Wort ergreifen. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den jetzt schon pulsierenden Nageeb wird gebeten.

 

 

libertas poloniae – Chopin & die Folgen

Jaaaa, meine Lieben:-) jetzt rollt etwa’s andere’s auf klein-Nageeb zu: er wird nämlich Klangzeuge der Unabhängigkeit Polen’s! Diese’s von zu vielen Zerteilungen heimgesuchte, großartige Land hat erstaunliche Talente der Kunst- & Musikwelt hervorgebracht, die den endgültigen Unabhänigkeitswillen, im Zuge des raschen & teil’s unverhofften Zusammenbruch der feudalen Kräfte in Europa musikalisch vorbereitet, ihn aber auch mit Herzblut begleitet & gestärkt haben. In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Polnischen Kulturinstitut wird es , im Gedenken an den Jahrestag dieser heiß ersehnten Unabhängigkeit dieses stolzen Volke’s eine Konzertreihe, auch mit Nageeb geben! Neben anderen wunderbaren Musikern hat er die besondere Ehre, sich mit drei großen Köpfen der polnischen Musikwelt zu treffen & auszutauschen.

Karol Tausig, der gefeierte Schüler Franz Liszt’s mit unstetem Temperament, präsentiert sich als glühender Verehrer der Musik seine’s großen Vorbild’s Richard Wagner in seiner originellen Ballade ‘Das Geisterschiff’. Leider mußte sein eigene’s Schiff viel zu früh sinken… Er muß ein wahrhaft kaltblütiger Feuerkopf gewesen sein, der es in seinen gut 30 Jahren auf diesem Erdball fertigbrachte, Wagner in seinen hemmungslosen Opernexperimenten mit Leib & Seele zu unterstützen & nebenbei große Pianisten auszubilden. Wer ‘Game of Throne’s’ kennt, wird diese Musik lieben;-)

Leopold Godowsky. Ist er ein Pole? Mit Karol Tausig teilt er das Schicksal, ein zum Weltenbummler verdammte’s Klavierkomponistengenie sein zu müßen…oder zu wollen? Auch wenn sein Leben im Exil von so einigen Höhen & Tiefen, zwischen den Kontinenten dieser Erde geprägt war, so hat er all’ seine Eindrücke wunderbar plastisch & beseelt für seine Nachwelt festgehalten, & dabei mal eben die Klaviertechnik revolutioniert. Der äußerst massive Klaviersatz seiner mächtigen ‘Passacaglia’ aus dem Jahre 1927 ist nicht nur eine prachtvolle Hommage an die ‘Unvollendete’ des vollendeten Franz Schubert, sondern auch ein Manifest eine’s großartigen Leben’s, eine musikalische Autobiographie  eine’s polnischen Exilanten, der jedoch überall auf der Welt zu Hause war. Übrigen’s: ein wenig Goethe ist auch drin…;-)

Ignacy Jan Paderewski, der große polnische Staatsmann, Pianist, Komponist, Pädagoge, Schauspieler, Winzer, Rancher…. Ja, er war das alle’s, und zwar mit Leib & Seele! Große’s & Wichtige’s hat er für sein Heimatland im Spiegelsaal von Versailles erreicht, viel hat er davor, dabei & auch danach gelitten. Die stet’s blutig niedergeschlagenen Unabhängigkeitskriege ‘Kongresspolen’s’, aber auch den nicht enden wollenen Lebensdurst, die liebevolle Sehnsucht seine’s Volke’s hat er auf unglaublich intensive & kraftvolle Art & Weise in seiner großen Sonate für Klavier klanglich für uns festgehalten. Entstanden im Gedenken an den 40sten Jahrestag des gescheiterten Januaraufstand’s von 1862/63 im Jahre 1903, ist das 3teilige Monument Karl Stephan von Österreich, dem damaligen Erzherzog & kurzzeitigen König des Königreich’s Polen, gewidmet.

 

Nageeb freut sich riesig auf die Begegnung mit diesen drei Kosmopoliten der Musikgeschichte. Es wird wieder eine äußerst spannende Reise, in der die drei ehrbaren Herren aber auch ihren afghanischen Interpreten im Exil kennenlernen werden. Erscheint zahlreich, es wird ein Fest von früh bis spät!

 

Hier die Abfahrtszeiten, mit den Herren Tausig, Godowsky, Paderewski & Klein-Nageeb als Reiseleiter:

Samstag, 20. Januar 2018, Marathon ab 11h, Amélie-Thyssen-Auditorium, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln

 

Samstag, 17. März 2018, Marathon ab 14h, Bechstein-Centrum in Stilwerk, Grünstraße 15, 40212 Düsseldorf

 

Samstag, 21. Oktober 2018, Marathon ab 11h, Künstlerhaus München, Lenbachplatz 8, 80333 München

 

Weitere Marathöne folgen bestimmt! Wann Nageeb seinen hohen Besuch antrifft, kann er jetzt noch nicht sagen, aber es wird Tagesticket’s zum großen Spektakel an der Abendkasse geben! Laßt euch das nicht entgehen:)

Ach ja, & das ehrenwerte Polnische Kulturinstitut Düsseldorf hilft natürlich tatkräftig mit! Der Vorverkauf hat soeben begonnen. Tageskarten & mehr kriegt man hier:

info@theaterundmusik.com

duesseldorf@instytutpolski.org

ramameghani@gmx.de (Jeremias Mameghani)

oder  an der Abendkasse vor Ort

 

Papa Paderewski, Onkel Godowsky & Opa Liszt – ein imperiales Experiment

Ludwig Bösendorfer, Sohn & Nachfolger des Firmengründer’s Ignaz Bösendorfer, genoß, wie auch sein Vater & die Klaviermanufaktur überhaupt, zeitleben’s eine große Reputation, auch über die Landesgrenzen hinaus. Das massive, dabei aber warm und satt klingende Baßregister der Flügelinstrumente wurde zum unvergleichlichen Erkennungsmerkmal & fand rasch große Anerkennung bei den großen Pianisten der Folgezeit.
Um 1900 war es, als der bereit’s hochbetagte Ludwig Bösendorfer von keinem geringeren als Ferruccio Busoni – seinerzeit Leiter einer renommierten Meisterklasse für Klavier am damaligen Wiener Konservatorium – um eine klangliche Erweiterung der tiefsten Töne um eine weitere Oktave gebeten wurde. Inspirationsquelle dieser geradezu größenwahnsinnigen Klangvorstellung waren die Orgelwerke Johann Sebastian Bach’s, die Busoni, ausgehend von ersten Versuchen mit ‘Pedalklavieren’ in der Mitte des 19. Jahrhunderts, mit den klanglichen Eigenarten eines Konzertflügels der Spitzenklasse vereinen wollte. Ludwig Bösendorfer erfüllte ihm vertrauensvoll diesen Wunsch mit dem Bau eben jene’s ‘Imperial’-Modell & erschloß mit den nunmehr 97 Tasten (i.e. 8 stattliche Oktaven!) neue & bis dahin ungeahnte Klangräume für Pianisten & Komponisten nachfolgender Generationen.

Der polnisch-litauische Klaviervirtuose Leopold Godowsky wurde 1909 zum Nachfolger Busoni’s am Wiener Konservatorium ernannt & lernte noch den alten Ludwig Bösendorfer persönlich kennen. Auch Godowsky hat sicherlich das eine, oder andere ‘Imperial’-Modell gespielt, oder auf einem dieser besonderen Modelle im Bösendorfer-Saal der Stadt Wien mit Wonne unterrichtet.
Erstaunlicherweise war er, sowohl als Pianist, wie auch als Komponist, die meiste Zeit seines Lebens Autodidakt & hat seine größten Werke eben ‘seinem’ Klavier gewidmet. Die monumentale Passacaglia entstand 1927, anlässlich der Vorbereitungen zum 100sten Todesjahr Franz Schuberts 1928. Auch wenn der Titel einen Hauch von alten Zeiten suggerieren mag, ist der Klaviersatz von großer satztechnischer Finesse und Farbenpracht. Das an sich recht schlichte Motiv aus Schuberts „Unvollendeter“ wird hier in immer schillerndere Gewänder gehüllt und erfährt einige großartige energetische Impulse. Diese „Klaviersinfonie“ ist nicht nur eine prachtvolle Hommage an die „Unvollendete“ des vollendeten Franz Schubert, sondern auch ein Manifest eine’s großartigen Leben’s, die musikalische Autobiographie eines Cosmopoliten, der tatsächlich überall auf der Welt zu Hause war. Übrigens: ein wenig „Erlkönig“ ist auch drin.

Der bereit’s weltweit gefeierte polnische Pianist Ignacy Jan Paderewski war ebenso mit Ludwig Bösendorfer freundschaftlich verbunden und wurde von diesem sogar zum ‘Artist in Residence’ des Wiener Bösendorfer-Saals ernannt. Seine Konzerte waren regelmäßig ausverkauft. In Godowskys New Yorker Musiksalon der 1920er Jahre war er ebenso ein gern gesehener Gast.
Zudem war er ein großer Staatsmann seines Landes, Komponist, Pädagoge, Schauspieler, Winzer, sogar Rancher. Ja, er war das alles, & zwar mit Leib und Seele! Großes und Wichtiges hat er als Staatsmann & Botschafter zwischen den Kontinenten, aber auch für sein Heimatland im Spiegelsaal von Versailles erreicht; viel hat er davor, dabei & auch danach gelitten. Die stet’s blutig niedergeschlagenen Unabhängigkeitskriege „Kongresspolens“, aber auch den nicht enden wollenen Lebensdurst & die liebevolle Sehnsucht seines Volkes hat er auf unglaublich intensive & kraftvolle Art & Weise in seiner großen Sonate für Klavier op. 21 klanglich für uns festgehalten. Entstanden 1903, im Gedenken an den 40sten Jahrestag des gescheiterten Januaraufstands von 1862/63, ist das dreiteilige Monument Karl Stephan von Österreich, dem damaligen Erzherzog & kurzzeitigen König des Königreich’s Polen, gewidmet. Es ist die ungemein emotionale, aber auch wütende Botschaft eines der größten Volkshelden Polen’s an die Welt, der in Musik gefasste Traum eines schwärmerischen Romantiker’s von Freiheit.

Ludwig Bösendorfer & Franz Liszt – eine Brieffreundschaft der besonderen Art.
Aber auch ohne dies schien Bösendorfer froh & stolz darüber, im vielleicht größten Star am Pianistenhimmel des 19. Jahrhunderts einen würdigen Botschafter der Manufaktur in den Konzertpodien Europas gefunden zu haben.
Dieser Franz Liszt hatte aber noch viele andere Talente.
Sein „Praeludium & Fuge über das Motiv B-A-C-H“ entstand zunächst als Auftragswerk anlässlich der festlichen Einweihung der gewaltigen Merseburger Ladegast-Orgel im Jahre 1856 & ist eines der epochalen Orgelwerke diese’s vielseitigen Komponisten. Seiner pianistischen Gewohnheit folgend, fertigte er noch im gleichen Jahr eine erste Version für Klavier an. Die Musik zu „Praeludium & Fuge über das Motiv B-A-C-H“ beinhaltet nicht nur eben diese vielsagenden & ominösen Lettern als überaus schräg klingendes Motiv. Nein, sie entsteht förmlich „de profundis“, aus den dunkelsten Schluchten & Untiefen eines Bach‘schen Liszts, dem allein der Name dieses barocken Musikgenie’s zum Pandaemonium seines eigenen Schicksal’s wurde. Alle düstere Vorahnung & Energie wird jedoch gegen Ende fulminant-strahlend gebündelt & organistisch-majestätisch vor Gotte’s Thron hinaufkatapultiert.
Noch weit vor dem Bau des Bösendorfer „imperialissimus“ wird das Werk, durch die ideelle Vorwegnahme majestätischer B’s, A’s, C’s &  H’s in der dröhnenden Subkontraoktave zum organistischen Höhepunkt hin, den Ansprüchen einer ‘imperialen Klavierorgel’ mehr als gerecht: eine gigantische Bachiana lisztiensis.

Freitag, 12. Oktober 2018, 20h, Aula der Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, Eintritt frei!

 

Nicht minder prunkvoll ist die Musik, diesmal in den Heiligen Hallen der Universität zu Köln:

 

Ignacy Jan Paderewski:   Sonate pour Piano en mi-bémolle, op. 21 (1903)

 

Leopold Godowsky: Passacaglia, Phantasie & Fuge für das Pianoforte, über die ersten 8 Takte von Schubert’s ‘Unvollendeter’ Sinfonie (1927)

 

Franz Liszt:  Praeludium & Fuge über das Motiv B-A-C-H für Orgel (1855/56), 1ste Klavierfassung vom Author

 

Nageeb ist dem wunderbaren Collegium Musicum der Universität zu Köln für diesen besonderen Anlaß von Herzen dankbar & freut sich schon wie ein Kind auf die größenwahnsinnige Musik seiner Verwandten 😉

 

 

Übrigen’s, ‘Chopin-Day’ wird’s natürlich auch geben. Was Nageeb dann wohl als 1ster um 13h spielt…!? Nôtre tréscher Frédéric le scait;-)

Sonntag, 20. Januar 2019, 13h-20h, Bechstein-Centrum Köln, Glockengasse 6, 50667 Köln

Block- & Tageskarten an der Abendkasse

 

Nageeb play’s it again for charity!!!!

Samstag, 02. Februar 2019, 19h, Palais Wittgenstein

Bilker Straße 7-9, 40213 Düsseldorf

Karten unter: kultur@fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf

 

Anja Liedtke – Reiseerinnerungen aus Israel

Samstag, 23. März 2019, 19.30h, Kunstwerkstatt am Hellweg

Wattenscheider Hellweg 9, 44869 Bochum

Nageeb fabriziert dazu magische Musik der Maestri Maurice Ravel & Mario Castelnuovo-Tedesco